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Photovoltaikversicherung · Wissen

Wissen, das den Faden aufnimmt.

Photovoltaikversicherung verständlich erklärt — typische Schäden, der Unterschied zur Gebäudeversicherung und was die Lebensdauer deiner Anlage verlängert.

Wo du anfängst

Drei Fragen stehen am Anfang

Was geht an einer Photovoltaikanlage kaputt?

Selten die Module. Das Glas auf dem Dach hält Sturm und Hagel besser aus, als die meisten denken — rund 85 Prozent der Ausfälle in den ersten zehn Jahren gehen auf den Wechselrichter und die Elektronik dahinter zurück. Dazu kommen Marder, die Kabel anknabbern, Diebstahl von der Baustelle und Brand. Welche fünf Schadengruppen es gibt und was eine Versicherung davon übernimmt, steht in Photovoltaik-Schäden: die häufigsten Fälle.

Deckt meine Gebäudeversicherung das nicht schon ab?

Teilweise — und nur, wenn die Anlage ausdrücklich im Vertrag steht. Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser sind dort meist dabei. Vier Risiken, die typisch für eine PV-Anlage sind, bleiben außen vor: Ertragsausfall, Überspannungsschäden, Diebstahl und Vandalismus. Wie du das in deinen eigenen Unterlagen nachprüfst, zeigt Photovoltaik- oder Gebäudeversicherung: was gilt wann?

Wie lange muss die Anlage halten, damit sie sich rechnet?

25 bis 30 Jahre sind der Maßstab, und die Module schaffen das meist ohne Drama: Hersteller garantieren nach 25 Jahren noch rund 80 Prozent der Anfangsleistung. Der Wechselrichter kommt auf 10 bis 15 Jahre und muss mindestens einmal getauscht werden. Was du selbst dafür tun kannst, steht in Lebensdauer der Photovoltaikanlage verlängern.

Was der Schutz kostet, siehst du in zwei Minuten selbst: Der Vergleichsrechner auf der Startseite stellt die Tarife von sieben Versicherern nebeneinander. Für eine Anlage auf dem Einfamilienhaus beginnen sie bei rund 59 Euro im Jahr.